Quaternio®

Was ist Quaternio®


Der Begründer der Quaternio® Methode Victor Robert wurde in der Osteopathie und in der Renner-Methode ausgebildet.
Er war für mehrere Jahre Dozent im Arbeitskreis für Chiropraktik, Osteopathie und Neuraltherapie (A.C.O.N. e.V) und im Osteopathie Forum in München (O.F.M. e.V) tätig.

Der Quaternio®-Heilweg stellt eine wichtige Säule in Victor Roberts manueller Arbeit im Bereich der Osteopathie dar. In seiner Diagnostik, bezieht er die Bestimmung des Körperschwerpunktes, als Bewegung- und Atemmitte des Menschen ein.

Victor Robert erkannte, dass diese Atemmitte und die Gravitationsmitte des Menschen identisch sind. Er bezeichnet sie als eine funktionelle Einheit, als "Atemkörper".

 Ziel der Behandlung ist es, eine freie räumliche "Mittung" des Menschen zu fördern, die
die Grundlage für das Wohlergehen des Menschen bedeutet.
Dadurch ist der Mensch in der Lage sich mit der Wirbelsäule in allen Bewegungsebenen frei zu artikulieren.

Damit diese "Mittung" bestehen bleibt,  ist die Flüssigkeitsströmung in allen Zellen, Geweben und Organen des Organismus unabdingbar.
Die Verbindung von Atem mit dem speziellen Bewegungsansatz der Therapie, welcher sich uns aus der diagnostischen Ermittlung des statischen Körperschwerpunkts jedes einzelnen Patienten zeigt, ermöglicht eine Sensibilisierung des Gewebes. Das lockere Bindegewebe mit seinen flüssigen und faserigen Anteilen (Kollagenen) kommt im menschlichen Organismus am häufigsten vor. Es verstärkt, stabilisiert und stützt die Organe und füllt die Lücken zwischen anderen Strukturen. Daher wird es auch als interstitielles Bindegewebe bezeichnet.
Das Sensibilisieren dieses Gewebes lässt den Körper frei Strömen, so dass unspezifische Gewebeverdichtungen aller Art aufgeweicht und sogar gelöst werden können.
Die Quaternio®- Therapie soll die Dinge ins Fließen bringen: - Das flüssige System soweit “hoch polen“ – sprich seinen Pegel soweit anheben – dass die im Flussbett liegenden Steine kein Hindernis mehr darstellen.

Eine Abweichung der Mitte des Menschen führt diesen aus seinem Lot heraus und kann dadurch zu schweren Dysfunktionen des "Atemkörpers" führen.
Dadurch kann  es im laufe der Zeit zu mannigfaltigen körperlichen Befindlichkeitsstörungen mit den jeweiligen Gemütsverstimmungen kommen.


Wie hält sich der Körper in seiner Mitte?
Gute Balanceverhältnisse im Körper bedürfen einer leichten räumlichen Verlagerung von links nach rechts, von oben nach unten, von vorne nach hinten und umgekehrt. Diese feinen Balancierbewegungen finden bei einem gesunden "freien" Körper in ausgeglichener Weise statt. Neben diesen feinen Balancierbewegungen entsteht eine kaum merkliche Asymmetrie in der Körperhaltung, die dem Körper dazu verhilft, seinen Schwerpunkt zu zentrieren. Damit wir ins Lot kommen, ist diese gesunde Asymmetrie als Kompensation immer notwendig. Sie verschafft uns den räumlichen Zentrierungsvorgang und verkörpert somit die Dynamik unserer Erdung.  

Der "Atemkörper“ – unsere Gravitations- und Atemmitte – ist von dem her gesehen für die Funktion der Erdung zuständig. Er befindet sich sozusagen immer in Bewegung und balanciert uns aus, so dass wir stets zentriert sind.


Nichts wirkt auf Dauer gesehen ungünstiger auf den Körper, als der Verlust unserer gravitierenden atmenden Mitte.
Durch eine fixierte Verlagerung des Körperschwerpunktes zu einer Seite hin, wird der Atemfluss im Körper einseitig gepolt. Es kann zu im Verlaufe der Zeit zu einem haltungsbedingten statischen Ungleichgewicht im Körper kommen, das negative Folgen mit sich bringt. Ein solcher Fall kommt in der Regel bei länger zurückliegenden Stürzen oder Unfällen wie auch inneren und äußeren Narben vor.

Es ist nicht einfach die Bedeutung und die besondere Funktion von Körperasymmetrie im Menschen zu verstehen, ohne ihre Bedeutung für den Zusammenhang von Körperhaltung und Körperbalance zu kennen. Körperbalance ist ein sehr dynamisches Geschehen.

So gesehen, kann das Quaternio®-Verfahren einen wichtigen Beitrag zur Unterscheidung zwischen sinnvoll ausgeglichenerAsymmetrie (Kompensation) und nicht geglückter Asymmetrie (Dekompensation) in der Betrachtung von Körperhaltung leisten.

In der Quaternio®- Therapie werden besondere Halte- und Mobilisationstechniken in Kombination mit Atem- und Massagetechniken angewandt, die bezüglich der soeben veranschaulichten Kriterien von Körperbalance, Zentrierung und Körperasymmetrie von Victor Robert im Verlaufe seiner 30 jährigen Osteopathie-Praxis entwickelt worden sind.

Ein Buch über die Quaternio®-Therapie ist in Vorbereitung und wird demnächst im Kiener Verlag für komplementäre Medizin in München erscheinen.





























2011 Copyright bei Victor Robert
Hinweis:
Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich bei allen auf dieser Web-Site erwähnten Verfahren und Indikationen um ein nicht schulmedizinisch / wissenschaftlich anerkanntes Verfahren handelt und die Wirksamkeit schulmedizinisch / wissenschaftlich nicht bewiesen und nicht zugesichert ist. Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethode selbst. Aus rechtlichen Gründen wird darauf verwiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.